Wann Psychotherapie und wie wirkt sie?
Wenn die Psyche aus dem Lot ist, zeigt sie das. Wir fühlen uns „schlecht": Gestresst, wütend, ängstlich, traurig, erschöpft, verzweifelt, leer, … . Oder wir grübeln. Wir können nicht mehr gut schlafen. Wir verhalten uns dys-funktional… . Meist reagieren wir dann automatisch richtig: Und machen eine Pause. Oder suchen Gespräche mit Freunden. Oder verändern unseren Lebensstil… .
Dauert so ein Zustand trotzdem an, oder verschlechtert er sich, dann kann Psychotherapie helfen. Um die Psyche wieder zu stabilisieren. Unbehandelte, bzw. unveränderte psychische Dysbalancen können nämlich zu Folgeproblemen führen. Psychotherapie dient der Prävention, dem Abbau sowie der Milderung von psychischen Problemen. Und deren Folgen.

Wie funktioniert Psychotherapie?
Es gibt viele psychotherapeutische Methoden (siehe dort). Aber methodenübergreifend liessen sich 5 Wirkfaktoren feststellen (gemäss einer Zusammenfassung vieler Psychotherapie-Studien (Klaus Grawe 1994)):
1. Basis ist der Aufbau einer guten therapeutischen Beziehung zwischen Klient/in und Therapeut/in
Hinzu kommen:
2. Aktivierung von Stärken, Fähigkeiten, Interessen, Freuden usw. der/des Klientin/en
3. Konkrete Erfassung, Erlebbarkeit seiner/ihrer Probleme
4. Verständnis für Ursachen und Hinter-Gründe erlangen
5. Lösungen, Strategien entwickeln und anwenden zur Problembewältigung
Die konkrete Umsetzung dieser Wirkfaktoren in der Psychotherapie geschieht mittels erprobter Methoden. Inzwischen gibt es viele, sich ergänzende und gegenseitig unterstützende methodische Ansätze (siehe dort). Sie werden in einer Psychotherapie passend zur Situation des/der Klient/en/in angewendet.